Montag, 26. April 2010
Kuku und hoffentlich nicht verpeilt
So mancher Ausdruck ist schon schließmuskelgefährdend. Jetzt weiß ich, daß ich mindestens einmal im Jahr zum Schnecken-TÜV (Frauenarzt) gehe. Und Pippi-Langstrumpf hält die kleinen Soldaten auf, damit frau nicht ungewollt angedickt wird.
Heute morgen gab's Bienenkotze zum Frühstück bevor ich eilig habend zur Ausschuss-Sitzung flitzte. Dieses mal waren auch Vertreter der Personalabteilung eingeladen. Doch ihre Kompetenzverstärker (Krawatten) haben ihren Sachverstand nicht wesentlich betont, im Gegenteil.
Das Mittagessen heute war nicht gerade nen Gaumenfick. Meinen Kollegen habe ich dann von der Sendung gestern erzählt. Dabei kam es zum Kicherinkontinenz-Alarm.
Nach dem Essen gabs noch was zum Schnucken bevor es wieder in die nächste Ziegenbartsitzung ging.
Zum Feierabend war ich dann spazifizieren, wobei ich mein Auto neben einer Keksburg parkte.
Der Artikel ist zwar nicht ganz hierarchietauglich, aber ihr könnt ja bei http://www.sprachnudel.de nachschlagen.
Viel Vergnügen!
Sonntag, 25. April 2010
Endlich Frühling!
Endlich!!Alles strebt dem Licht entgegen, die Bäume zeigen ihre Knospen in voller Pracht und die ersten Blumen zeigen sich in ihrer Pracht. Das Grün bricht mit aller Macht hervor. Und mir geht es von Tag zu Tag besser.
Mein Hormonkarussel hat mein Arzt mit einem Pflästerchen mal fürs erste ins Lot gebracht. So langsam zeigt das Pflaster Wirkung. Ich bin ruhiger und ich schlafe endlich wieder jede Nacht durch!! Aber das Wichtigste ist, ich finde langsam wieder zu meiner inneren Mitte und ich bin in der Lage meine Energie für die unerledigten Dinge zu mobilisieren. Und da gibt es jede Menge zu tun!! Mütterchens großer runder Geburtstag steht an und meine Hoffnung, es für sie krachen zu lassen, wird sich wohl nicht erfüllen. Die Arbeitszeitverkürzung mit der Gehaltskürzung hat mich nun ans Limit gebracht Doch ich werde das Beste draus machen.
Meine neuen Aufgaben als Betriebsrätin machen Spaß, auch wenn ich über das Verhalten mancher meiner BR-Kollegen ziemlich belustigt bin. Manches darf man nicht zu ernst nehmen, sonst verzweifelt man. Während einer der ersten Sitzungen fühlte ich mich bei manchen Aussprüchen als wäre ich irgendwo an der Ostfront verschlagen. Markige Sprüche kamen da rüber, wie z.B. "... die feinen Angestellten fühlen sich schon immer als was besseres!" oder "... den Chefs geht es zu gut ...", sind von einem alten Feindbild geprägt. Gott sei Dank sind nicht alle BR-Kollegen so. Die Gewerkschafter sind zwar ein besonderes Völkchen, doch im Großen und Ganzen kann man ihnen konstruktiv arbeiten. Hoffe, es bleibt so.
Der Frühling ist nach der taoistischen Lehre dem Holzelement zugeordnet. Die Energie strebt nach oben, dem Sonne entgegen. Neue Pläne werden geschmiedet, es erwacht neue Lebensenergie. Für die Kelten begann das neue Jahr Anfang April mit dem Beltanefest. Die Christen machten daraus Ostern. Und überall wo ich hinschaue, bestätigt sich diese Beobachtung. Auch ich spüre meine neuen Lebensgeister, die mir immer wieder neue Ideen einflüstern. Und ich glaube seit langer Zeit mal wieder daran, dass ich sie auch umsetzen kann.
Es gibt viel zu tun! Also pack ich's mal an.
Sonntag, 18. April 2010
Welcher Erzengel steckt in dir?
Montag, 12. April 2010
Die zweite Pubertät ...
Nun ist es soweit, eigentlich schon längst überfällig, wenn man meinem Gynäkologen Glauben schenken darf, meine Hormone spielen verrückt. Meine zweiter Pubertät ist voll erwacht, die anderen würden sagen, "Du bist in den Wechseljahren!". Unschönes Wort, aber leider zutreffend.
Alles hat ganz harmlos angefangen. Mittlerweile schlafe ich seit einigen Wochen nicht mehr richtig. Entweder bin ich im Tiefschlaf oder ich bin hell wach. Dazwischen drin gibt es kaum eine Abstufung. Das führt jeden Morgen dazu, daß sobald mein Wecker klingelt, ich gut weiterschlafen könnte und ich mich dann nochmal umdrehe bis ich mich langsam aus dem Bett quäle.
Und dann folgen Phasen, in denen ich mich in einer Sauna ohne Ausgang eingesperrt fühle, gefolgt von Frieranfällen bis ich die Heizung auf höchste Stufe stelle. Kaum ist es dann im Raum warm, öffne ich die Balkontür, um mich wieder runterzukühlen, weil mir das Wasser runterläuft. Hab gelesen, Bewegung täte gut, doch kaum bewege ich mich länger als 10 Minuten, bin ich klatsch naß und mein Herz rast. Natürlich ist dann mein Körper nicht im geringsten gewillt, Fett abzubauen. Ich esse kaum etwas, denn ich habe keinen richtigen Appetit. Habe ich Hunger, weiß ich nicht was ich will. Wenn ich dann esse, werde ich nicht satt, mir wird nur übel. Während der Fastenzeit habe ich ernsthaft versucht, mein Essen umzustellen, um etwas abzunehmen. Das Ergebnis ist gleich 0 und ich schiebe tierischen Frust. Was natürlich meinem emotionalen Zustand gar nicht bekommt.
Auch so ein Thema! Meine Emotionen laufen komplett aus dem Ruder. Im Prinzip bin ich emotional gefestigt, doch das was sich da in den letzten Wochen entwickelt, kann nicht mehr gesund sein. Jeder Muckenschiß an der Wand schlägt mir so aufs Gemüt, daß ich das Bedürfnis habe, zurückzuschlagen oder jeden, der mir quer kommt, anzubrüllen. Meine vielgelobte Empathie hat sich dann für eine gewisse Zeit in Luft aufgelöst und von meiner Gelassenheit keine Spur mehr. Zum Leidwesen meiner Mutter, die ich immer schneller anraunze. Hinterher tut es mir leid, doch ich bin in Lichtgeschwindigkeit auf 180 und sehe rot. Gleichzeitig kann ich nichts mehr einstecken. Ich könnte wegen jedem kleinen Missgeschick sofort losheulen. Mein Gefühlsleben springt von einem Extrem ins andere, eine Achterbahn der Gefühle, nur ohne Mann und Happyend. Arme Umwelt, nehmt euch in Acht vor mir.
Seelisch bin ich mittlerweile durch den Wind. Denn das was mir bislang half, hilft mir nicht mehr! Oh Gott, ich konnte die anderen nie so richtig verstehen, wenn sie über Wechseljahrsbeschwerden klagten, doch nun sehe ich mich mit der gleichen Situation konfrontiert und könnte losheulen. Dann diese inneren Umschwünge mit schweren Gedanken bis hin zur Apathie. Ich krieg meinen Alltag langsam nicht mehr auf die Reihe. Ich halte keine Meditation länger als 2 Minuten aus. Ständig das Gefühl platzen zu können. Ich fühle mich so hilflos!! Könnte mich nur noch verkriechen, was ich auch tue, was meinem Sozialleben schadet. Was also tun?
Passend dazu hat im Fernsehen gerade zu dem Thema eine Serie von Doris Dörrie gestartet. Angesichts meinem Zustand Grund genug, mir das anzuschauen. Hilfe!!!! Ich muß zugeben, ich kann mich überall ein bisschen wiederentdecken! Als erstes ist ein Besuch bei meinem Frauenarzt angesagt, denn so kann und darf es nicht mehr weitergehen! Hormonstatus feststellen lassen, dann mit einfachen Mitteln gegensteuern und auf das Beste hoffen.
Sonntag, 28. März 2010
Erste Schritte in eine neue Welt
Aufgrund der Ereignisse, die ich in den vergangenen Monaten so mitbekommen hatte, habe ich mir die Konstituierung schlimm vorgestellt, sogar sehr schlimm. Doch die Realität hat alle meine Befürchtungen weit übertroffen. Doch von Anfang an.
Nach der Betriebsratswahl bestand die vordringlichste Aufgabe darin, den Betriebsrat und die dazugehörigen Ausschüsse zu konstituieren. Nettes Wort für intensive Verhandlungen und Schacherei. Die gewerkschaftsnahe Fraktion hat dieses Mal eine so starke Mehrheit erreicht, dass sie keine Notwendigkeit hatte (im Gegensatz zu den vergangenen 4 Jahren), mit einer anderen Fraktion in ein Bündnis treten zu müssen und dies auch lautstark bekundete.
Bei einem Bündnis aller anderer Fraktionen, bestand eine Mehrheit von 1 Stimme. Also haben sich alle unabhängigen Fraktionen an einen Tisch gesetzt und diese Möglichkeit diskutiert. Ein Bündnis aller unabhängigen Fraktionen würde für die nächsten 4 Jahre harte Betriebsratsarbeit bedeuten. Dazu bekannten sich alle Beteiligten und ich freute mich darauf. Der frühere Stellvertreter wollte für das Amt nicht mehr kandidieren. Die besten Voraussetzungen also für die Verhandlungen.
Die einzelnen Fraktionsvorsitzenden diskutierten darüber, wie die einzelnen Ausschüsse besetzt werden könnten und man einigte sich auf 2 Varianten, die jeder einzelne in seine Fraktion zur Abstimmung mitnahm. Man setzte sich dann wieder zusammen und arbeitete die einzelnen Änderungswünsche ein. Die Verhandlungen verliefen konstruktiv und offen. Das erste Mal in der Geschichte des Betriebsrates waren sich alle gewerkschaftsunabhängigen Fraktionen einig!! Wir
alle witterten Morgenluft gingen guten Mutes in die konstituierende Sitzung.
Die Wahl des Vorsitzenden verlief wie geplant. Bei der Wahl seines Stellvertreters kam es dann bereits zum Bruch. Einer spielte das Zünglein an der Waage und verursachte ein Patt. Alle waren überrascht, die Spekulationen wer das sein könnte begannen. Man entschied sich für einen 2. Wahlgang - der wurde für ungültig erklärt, weil man gesehen hatte, wie jemand seine Stimme ungültig machte. Man entschied sich für eine Mittagspause. Nach der Mittagspause der 3. Wahlgang, mit einem weiteren Patt. Dann die Bombe: der frühere Stellvertreter trat vor die Runde und bekundete, dass er wieder kandidieren wolle, wenn alle anderen ihre Kandidaten zurück zögen. Pause und Stille. Man entschied sich für eine Vertagung.
Was jetzt begann, waren wieder Verhandlungen, wobei man die Karten neu mischte, die Optionen neu auslotete und mit allen Beteiligten neu verhandelte. Einen Tag vor dem 2. Termin kam die Gewerkschaft angekrochen und machte ein Angebot an den früheren Stellvertreter. Nun verhandelte man weiter, bis spät abends. Dann kam der Stellvertreter und zog seine Kandidatur zurück mit der Begründung, er ließe sich nicht verschaukeln. Man einigte sich wieder auf die vereinbarte Liste und ging wieder guten Mutes aber mit Befürchtungen in die 2. Sitzung. Sollte es dieses Mal wirklich funktionieren?
Um 9:00 Uhr sollte es losgehen. Um 09:05 Uhr fehlten immer noch 2 Fraktionen - man konnte sich denken welche. Die gewerkschaftsnahe Fraktion und jene des früheren Stellvertreters. Als die Truppe reinkam, platzte die Bombe endgültig. Man ging wieder ein Bündnis mit der Gewerkschaft ein. WOW! Ich staunte nicht schlecht, wie schnell man seine Meinung ändern konnte bzw. welche Spielchen ein einzelner spielen und damit gleichzeitig Fraktionskollegen verraten konnte! Mir wurde übel. Nach der Wahl des Stellvertreters gab es wieder eine Auszeit, um die Optionen neu auszuloten und mit den übrigen unabhängigen Betriebsratskollegen die Ausschüsse zu verhandeln.
Wir haben uns letztendlich geeinigt und das Beste daraus gemacht. Doch eines wurde mir dabei bewusst. Unehrlichkeit und Falschheit sind ein Gräuel für mich. Ich war extrem aggressiv, wütend und traurig. Es wurde mir schlagartig klar, wie billig sich Menschen für einen Posten verkaufen können. Heute weiß ich warum manche Menschen sich nicht mehr rasieren: sie können sich nicht mehr in die Augen gucken.
Gott sei Dank kam gleich das Wochenende. Erst heute fiel der Rest des Frustes von mir ab. Ich hab so viel geschlafen wie seit langem nicht mehr. Und dass ich mir das jetzt von der Seele geschrieben habe, tut mir gut. Morgen steige ich wieder in den Ring.
Montag, 15. März 2010
Frau Betriebsrätin
Doch das ganze Theater rund um die BR-Wahl und die dazugehörige Presse, hat uns allen einen Strich durch die Rechnung gemacht und jenen Stimmen gebracht, die wir eigentlich einbremsen wollten. Wir erhielten von insgesamt 39 Mandaten ganze 5. Nicht viel, doch es ist ein Anfang. Und da ich auf dem 3. Listenplatz kandidierte, bin ich nun Betriebsrätin.
So ganz hat sich das alles noch nicht bei gesetzt. Bin mir noch nicht sicher, auf was ich mich die nächsten 4 Jahre einlasse. Es wird sicher eine spannende Zeit. Ich spüre eine große Veränderung, nicht nur bei mir, sondern auch in meinem direkten Umfeld. Es kann sich keiner mehr entziehen. Es scheint, als würde sich die Spreu vom Weizen trennen.
Gehen wir es also an.
Sonntag, 7. März 2010
Was für eine Zeit!
Der Februar verlief überaus chaotisch. Nichts, aber auch rein gar nichts klappte auf Anhieb! Mein Rechner fing sich ja ‘nen Virus ein und ich musste ihn komplett neu aufsetzen. Ich war gerade fertig damit und ich freute mich tierisch darüber (s. Blog), als sich dann einen Tag später ein Festplattenfehler meldete, der sich nicht beheben ließ. Zweimal hab ich den Rechner aufgesetzt, bis ich schließlich aufgab und die Festplatte vom Händler tauschen ließ.
Doch das nächste Problem folgte prompt! Beim Einrichten meines Onlinebankings, ging mein Datentresor mit den Chipkarten-PINs verloren. Der Datentresor ließ sich nicht mehr öffnen. Tja, die Chipkarten von meiner Mutter und mir habe ich durch zu viele Fehlversuche dann erfolgreich gesperrt. Also hab ich bei der Bank neue Chipkarten für meine Mutter und mich angefordert. Als die Karten dann bei mir ankamen, konnte ich mein Onlinebanking vervollständigen. Was für ein Aufwand!
Dann hab ich mir in iTunes meine Mediathek zerschossen. Dumm gelaufen. Was schiebt man auch die Mediathek auf eine andere Partition! Gelegenheit, meine Mediathek aufzuräumen und neu zu sortieren. Hatte ja sonst nix zu tun, es soll ja keine Langeweile aufkommen!
Im Büro nur Stress! Komme die vergangenen Wochen nur noch total ausgebrannt heim und schaffe es nur noch auf meine Couch. Es bewahrheitet sich mal wieder der Spruch: “Arbeit geht dahin, wo sie erledigt wird.” Tja und so landet auf meinem Schreibtisch jeder kleine Sch****! Aber Hilfe ist in Sicht, unser neuer Chef hat für Verstärkung gesorgt. Bis dahin heißt es durchhalten. … Die Verstärkung fängt morgen bei uns an!
Die Betriebsratswahl hält mich auch in Atem. Verfahrensfehler bei der Organisation führte dazu, dass eine Fraktion eine einstweilige Verfügung beim Gericht erwirkte, dass die Wahl so nicht stattfinden darf. Das Unternehmen legt Einspruch ein. Einen Tag vor der Wahl soll die Entscheidung stehen, ob gewählt werden darf oder nicht! Spannend wie ein Krimi!
Und nun gab mein Fernseher vorgestern plötzlich seinen Geist auf. Kein Bild mehr, nur noch Ton und ein zarter Duft nach verschmorten Kabeln. Ein weiterer Versuch, das Gerät einzuschalten, ließ den Geruch noch wärmer und stärker werden. Es blieb mir nichts anderes übrig als schnell den Stecker zu ziehen. Das Gerät steht nun in meinem Kofferraum und wartet auf Entsorgung. Ein neues Gerät muss her! Meine finanzielle Situation ist somit noch etwas angespannter. Aber ich kann und will nicht auf Fernsehen verzichten.
Ich fürchte, ich hab ein Problem mit meiner Elektrik in der Wohnung. Das ist jetzt der 3. Fernseher in 10 Jahren, der so verreckt. Das sind 3 Jahre durchschnittliche Lebensdauer eines Fernsehers. Das ist definitiv zu kurz!
Positiv in den vergangenen Wochen war, dass ich wieder für eine Qi Gong-Stunde gebucht wurde. Hat wieder tierisch Spaß gemacht.
Weiterhin positiv ist, dass ich momentan die Energie habe, in der Fastenzeit auf Alkohol und Kohlenhydrate zu verzichten. Bis auf heute morgen: Stressabbau durch einen schönen Brunch mit Brezeln, Brötchen und Kuchen! Aber mit der nächsten Mahlzeit geht es wieder weiter. Seit gestern bewege ich mich wieder gezielter. Mein Gewicht geht langsam aber sicher runter! Dazu brauch ich auch den Fernseher
Das nächste Ziel lautet: Zurück zur Mitte gelangen! Meditation, TaiChi und wieder achtsamer im Hier und Jetzt sein. Dann schickt einem der Himmel auch kleine leise Botschaften, die man sonst im lauten Alltag all zu leicht überhört. Und konsequentes Workout!
So und nun geht’s raus in die Sonne!
Donnerstag, 11. Februar 2010
Schon wieder ein Jahr um!! ...
Das gleiche Modell, etwas besser ausgerüstet und dann noch etwas günstiger! Was will man mehr! Ein Schnäppchen also. Die Lackierung in einem neuen Metallicblau, dazu hellgraue Polster, dazu die Standard-Chromzierleisten. Mein Auto sieht echt edel aus. Ich bin schlichtweg happy!!
Der Fahrzeugtausch am Montag verlief perfekt. Die Fahrt war ruhig und das Wetter war wie bestellt, sonnig und trocken. Nicht so der Rest der Woche. Das weiße Zeug, das vom Himmel fällt, geht mir langsam auf Nerven. Zumal ich mein neues Auto gar nicht geniessen kann, wegen Sommerreifen. Das Auto gibt's halt ab Werk nur mit Sommerreifen und wegen den paar Wochen, will ich kein Geld mehr ausgeben. Also bleibt das neue Auto erst mal stehen.
Wegen dem Schneechaos holt mich ein Kollege ab, was ich sehr geniesse. Doch langsam dürfte der Winter ein Einsehen haben und sich wieder verkriechen. Ich habe Sehnsucht nach Frühling und hellem Licht mit bunten Blüten.
Montag, 8. Februar 2010
Online!!
Mein wurmstichiger PC liess sich nicht mehr wiederbeleben. Was also tun. Die Platte war eh schon rammelvoll und eine zweite Platte bereits seit längerem in Planung. So traf ich einen folgenschweren Entschluß. Ich kaufte mir eine gigantisch große interne Festplatte und dazu Windows 7 (64-bit.). Da ich beruflich auch mit der Einführung von Windows 7 zu tun haben werde, würde ich damit frühzeitig Erfahrungen sammeln. Und das tat ich in der Tat.
Die Partitionierung und Installation auf die neue Platte verlief überraschend schnell und einfach. Ich hatte bewusst Win 7 prof. gewählt, damit auch meine alten Anwendungen laufen können. Windows machte dabei überraschenderweise die wenigsten Probleme. Die Jungs und Mädels haben tatsächlich dazugelernt. Nach der Installation des Betriebssystems suchte ich meine Office-CDs - vergeblich. Weiß der Himmel wo ich die versteckt habe. Also traf ich den nächsten Entschluß: Betatester für Office 2010! Keine schlechte Wahl, denn das neue Office hat so seine Neuerungen, die mir richtig Spaß machen. Nur die Menüführung ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Da muß ich noch bei Microsoft in die Schule gehen.
Mein PhotoShop installiert und mein Rechner tillt. Also wieder runter mit dem Programm. Mein Avira lässt meinen Rechner regelmässig in den Schockzustand geraten, wobei nur noch ein Kaltstart weiterhilft. Hier heisst es warten auf den Support. Nero 9 lässt sich plötzlich nicht mehr installieren. Mist! Meine Finanzsoftware machte dafür keine Probleme, aber der Chipkartenleser fragt nach einer PIN, die ich bislang nie brauchte. So war ich doch recht gut beschäftigt die Tage. So ganz läuft der Rechner immer noch nicht, aber es wird schon….
