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Samstag, 25. Juli 2009

I Ging des Tages

Heute habe ich das I Ging nach meiner aktuellen Situation befragt und nachfolgendes Zeichen erhalten.

Fu: Die Wiederkehr,
Auf eine dunkle und düstere Zeit folgt immer das Licht, nun kannst du daher einer neuen Phase des Wiederauflebens entgegentreten. Dies ist der richtige Moment um wieder aufzuleben und einen neuen Weg einzuschlagen, ohne Eile. Es wird keine Hindernisse geben, die deinen Weg zum Erfolg behindern könnten.

Das klingt doch sehr zuversichtlich!

An diese dunklen Phasen sollte man sich doch gewöhnt haben, kommen und gehen sie im Leben eines Jeden. Aber weit gefehlt. Jedesmal stolpert man drüber, wäre es nicht so wären diese Phasen ja nicht dunkel. Währeind einer solchen Phase vergisst der Mensch leider all zu oft, daß es immer wieder aufwärts geht. Das Leben verläuft eben zyklisch, ein ewiges Auf und Ab und das gehört eben zum Reifen dazu. Kürzlich habe ich etwas Interessantes gehört. Die Tiere unterscheiden sich vom Menschen darin, daß sie wissen als was sie sterben. Kurz, als Affe geboren, als Affe gestorben. Bei unserer Geburt sind wir nur oberflächlich betrachtet ein Mensch. Wir müssen uns erst zum Menschen entwickeln und das ist ein nicht immer leichter Weg. Im Neuen Testament steht schon, "an den Früchten sollst du sie erkennen." Dabei geht es nicht darum, wieviel Reichtümer wir angehäuft haben, sondern was wir aus unseren materiellen und immateriellen Gütern gemacht haben. Wie wir mit unseren mitgebrachten Talenten umgegangen sind, wieviel wir zum Gemeinwohl beigetragen haben, ist das Einzige was zählt. Es geht nicht darum wieviel jemand verdient, sondern was er mit seinem vielen Geld macht. Das letzte Hemd hat keine Taschen! Du kommst nackt und gehst nackt. Wenn ein Manager Millionen an Abfindung erhält und damit nichts Sinnvolles anstellt, trägt es für seine persönliche Entwicklung keine Früchte.

Das Zaudern gehört also dazu und wenn man dann in einer solchen Phase so ein tolles I Ging Zeichen zieht, bringt es wieder Hoffnung. Ich weiß, es wird nicht über Nacht geschehen, aber der Weg führt ins Licht. Und das genügt mir für heute. Ups, die Sonne kommt raus und erhellt mein Wohnzimmer! Welch schöne Synchronizität! 3D Smileys

Mittwoch, 22. Juli 2009

Sinnhaftigkeit und Wohlfühlfaktor

Seit meinem Geburtstag frage ich mich zunehmend nach der Sinnhaftigkeit

Beruflich scheint für mich alles gelaufen, die Jüngeren kommen jetzt dran. Und was momentan so in unserer Firma so abläuft, lässt mich zeitweise verzweifeln. Ob unsere Geschäftsleitung so wahrnimmt, was für ein Blödsinn da zum Teil abläuft? Wahrscheinlich nicht, die Probleme sind zu mannigfaltig. Es müssen halt Prioritäten gesetzt werden.

Privat geht bei mir nichts so richtig vorwärts. Zäh wie Honig. Kleine Lichtblicke zwischen durch bringen Hoffnung, doch keine Spur von Nachhaltigkeit in Sicht. Meine finanzielle Situation ist mal wieder angespannt und ich habe das Gefühl der Ohnmacht, der Energielosigkeit.
Ich weiß ich weiß, die Phase geht auch vorüber, der Urlaub naht. Dann kann ich mich wieder mehr um mich selbst kümmern, auftanken und einen fröhlicheren Blogbeitrag schreiben.
Bis dahin ...

Samstag, 18. Juli 2009

Mein persönlicher Tag

Heute morgen bin ich aufgewacht wie immer, und doch ist das heute für mich ein besonderer Tag. Wieder habe ich ein Lebensjahr vollendet und die Glückwünsche trudeln ein.

Das vergangene Lebensjahr ist nicht immer so gelaufen wie ich es mir gewünscht habe, einiges hat sich für mich verbessert, vieles ist beim Alten geblieben und es tun sich neue Perspektiven auf. Ich wünsche mir für das kommende Lebensjahr, mehr positive Veränderungen, z.B. neue Wohnung, Erfolg bei meinem Qi Gong Coaching, neue Aufgaben im Job und daß ich leichter durch's Leben laufe.
Mal sehen was sich daraus entwickelt.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Himmel hoch jauchzend ....

... zu Tode betrübt!

Die vergangenen Tage waren hektisch, inspirierend, mit viel Freude aber auch mit Sorgen und Ängsten.
Ich habe mein erstes Gehalt mit der angekündigten Kürzung erhalten und ich mußte kräftig schlucken. Zwei Tage später kam meine Jahresabrechnung für Strom über deren Nachforderung ich schlicht geschockt war. Das kann nicht mehr normal sein. Aber der Stromanbieter unterstützt seine Kunden ja nicht, obwohl es offensichtlich ist, daß das nicht stimmen kann. Na ja, die angebotenen Alternativen versprechen mir nicht das was ich will - einen neuen Stromzähler. Aber eine Alternative gibt es noch, die prüfe ich gerade noch.
Am Dienstag war ich im tibetisch-buddhistischen Zentrum, das ich dabei unterstütze etwas zu wachsen. Es gibt jede Menge Ideen. Danach ging es zu meiner vorletzten Qi Gong Stunde. Dieses Mal hatte ich 8 Schüler. Eine davon sprang mir vor Wiedersehensfreude um den Hals und drückte mich ganz doll. Welch eine Freude! Es gab aber auch neue Gesichter, was mich freute. Am Ende dann gutes Feedback, eines von einer Frau, die ebenfalls als Couch tätig ist. Wir kamen ins Gespräch und dabei konnte sie mir einen Tipp für einen Unterrichtsraum geben. Es wäre herrlich, wenn das klappt! Muß mir den Raum dringend mal angucken.
Gestern und heute jede Menge Termine mit durchaus positiver Energie. Und doch mein Herz wurde schwer, als ich heute meinen Kontostand angeschaut hatte. Dieser Monat hat definitv ein negatives Ende. Gott sei Dank, kommt nochmal Geld auf mein Konto, dann ist es nicht mehr ganz so hart.
Mein Geburtstag wird wohl mal wieder dünn ausfallen. *Selbstmitleid macht sich breit*

Werde mir morgen in meinen Hintern treten und weiter gehen und mir nicht bange machen lassen.

Aus der Ferne höre ich gerade aus dem Fernsehen Monty Python's

Life's a piece of shit,
When you look at it.
Life's a laugh and death's a joke it's true.
You'll see it's all a show.
Keep 'em laughing as you go.
Just remember that the last laugh is on you.
And...

Always look on the bright side of life.

Always look on the right side of life

... was für ein "Zufall" !

Sonntag, 5. Juli 2009

Ohne Worte ...



JENSEITS VON RICHTIG UND
FALSCH LIEGT EIN GARTEN.
DA WERDE ICH DIR BEGEGNEN.


RUMI


Heute ohne Worte, schaut hier ....

Freitag, 26. Juni 2009

Wundersame "Synchronizität"

Gestern wurde der Tod von Charlie's Engel Farah Fawcett bekannt. Kurz vor Mitternacht dann die Meldung von Michael Jachsons Tod. Ist das nicht eine seltsame Synchronizität?

Michael Jackson war ein begnadeter Musiker, der wie kaum ein anderer die moderne Musik beeinflusste. Fahra Fawcett war zu ihrer Zeit eine Stilikone wie nur sehr wenige. Beide waren herausragende Persönlichkeiten.

Zugegeben, Michael Jackson, war eine etwas zwiespältige Person. Er mystifizierte seine eigen Person, lebte einerseits sehr zurückgezogen, anderseits spielte er mit den Medien. Ich bin davon überzeugt, dass keiner jemals erfahren wird, wie Michael Jackson wirklich lebte, wie er wirklich war, geschweige wie es in ihm aussah. Wir können es nur erahnen.
Ich bin über den Tod der beiden schon traurig, begleiteten sie mich doch ein gutes Stück meines Lebens. Fahrah Fawcett als Charlies Engel war in meiner Jugend ein Idol.- ich wollte meine Haare immer wie sie, hab ich jedoch nie geschafft - Michael Jackson begeisterte mich zuerst mit Jackson 5, und später mit "Bad" und "Thriller". Seine Musik höre ich immer wieder gern. Hätte zu gern sein Revival miterlebt, doch es hat nicht sollen sein. Seine Zeit ist abgelaufen und die Welt ist um zwei Persönlichkeiten ärmer.

Der Tod bedeutet die Tilgung jeglichen Schmerzes,
und er ist die Grenze,
über die unsere Leiden nicht hinausgelangen;
er gibt uns wieder jenen Zustand der Ruhe zurück,
dem wir vor unserer Geburt angehörten.
(Seneca)

Dienstag, 23. Juni 2009

Im Zentrum des Zyklon

Heute mußte ich mir anhören, daß mir wohl die schlechte Lage in der Firma und die Gehaltskürzungen gut tun würden, so locker wie ich sei. Und ich staunte nicht schlecht über diese Aussage.

Heute abend am Ende meines Qi Gong Unterrichts - ich mache dann immer eine Meditation - kam mir wieder dieser Spruch meines Teamleiters in den Sinn. Und tatsächlich, ich bin innerlich ruhiger denn je. Die Situation sieht alles andere als rosig aus. Die Lasten wurden mal wieder nicht gerecht verteilt, Unternehmenswerte, die letztes Jahr noch hoch gehalten und allen Mitarbeitern ans Herz gelegt wurden, werden heute mit Füßen getreten. Es werden Fakten beschönigt und je nach dem wie man es braucht, eingefärbt. Rundherum spüre ich, daß viele Menschen resigniert haben. Einige glauben den lauten Parolen oder sie reden sich die Parolen mantraähnlich ein, wie Kinder, die pfeifen, wenn sie in den dunklen Keller müssen, um ja nicht zu verzweifeln. Mit der Gehaltskürzung ist mein finanzieller Spielraum komplett erschöpft. Jetzt darf nichts mehr dazwischen kommen, außer ein unerwarteter warmer Geldsegen.

Seit ich mit dem Betriebsrat zusammenarbeite, sehe ich erst wie marode unsere Strukturen sind. Und ich meine das nicht spezifisch auf unsere Firma, vielmehr generell jene in unserer Gesellschaft. Wer ist heute noch bereit, sich für seine eigenen und die Interessen seiner Kollegen einzusetzen? Und wenn ja, wie weit ist er bereit zu gehen? Es ist unbestritten, wer sich heute für den Betriebsrat engagiert, muß mit seiner Karriere abgeschlossen haben. Wie vor 100 Jahren herrscht auch heute noch der Klassenkampf über alle Schichten, lediglich die Mittel sind feiner und subtiler geworden. Die meisten sind auf ihren Vorteil bedacht. Und das wiegt bei jenen in der Unternehmensleitung um so schwerer, da sie die Macht und alle Möglichkeiten haben. Gerade sie hätten die Wahl, anders zu agieren.

Das Management in unserer Firma kann in der Vergangenheit wenig Positives vorweisen. Schnelle Erfolge ohne jegliche Nachhaltigkeit. Heute altbackene Lösungsversuche. Der Masse wird der Geldhahn etwas zugedreht. Als Feigenblatt nimmt man sich selbst nicht ganz aus, aber ja nicht zu viel. Wohlwissend, daß man die bislang "verdienten" Millionen in diesem Leben nicht mehr ausgeben kann. Innovationen im Management nirgendwo in Sicht.

Meiner Meinung nach können wir nur gemeinsam diese Krise bewältigen. Und vielleicht rührt meine tiefe Ruhe daher, daß ich in dieser schweren Krise unsere und somit auch meine größte Chance zur Weiterentwicklung sehe. Ich bleibe zuversichtlich und hoffe, daß sich viele aufraffen werden und die Kraft finden, sich zu organisieren und somit allen Betriebsräten alle Unterstützung und Mut mitgeben, um weiterzumachen.

Den Konzernmanagern dieser Welt wünsche ich die Einsicht, daß ihr eigener Erfolg nur mit ihren Mitarbeitern möglich ist, sobald sie diese nicht länger als Humankapital behandeln.

Und ich sitze inmitten des Zyklon und staune über meine Ruhe und meine stille Trauer über die vergangenen guten Jahre. In mir steigt kaum Wut auf, und wenn sie dann mal hochkommt, ebbt sie rasch wieder ab. Es ist eine Zuversicht da, leise und vorsichtig und stilles Staunen.

Dienstag, 16. Juni 2009

Die Stimmung hebt sich ...

... aber nicht überall gleichmässig.

Die Stimmung bei mir in der Firma ist sehr gedämpft, fast schon resignierend. Heute war Betriebsversammlung und die präsentierten Zahlen waren nicht gerade optimistisch. Man hat nach aussen optimistische Zahlen präsentiert und nun das. Die Mitarbeiter kommen sich über den Tisch gezogen vor. Und es ist für mich momentan besser, nicht zu genau hinzuschauen, sonst könnte ich schreien.

Mein persönlicher Kontrapunkt heute war meine Unterrichtsstunde in Qi Gong. 12 Teilnehmer sind heute reingeschneit und alle haben brav mitgemacht! Die Stimmung war ausgesprochen gut und alle haben alle Übungen richtig gut mit geübt. Obwohl ich dieses Mal mit ihnen etwas Zen-Meditation geübt habe, was wirklich nicht einfach ist. Denn das Kopfkino steht einem immer im Wege. Doch die Vorübungen haben wahrscheinlich alle bereits etwas runter geholt in die Mitte.

Am Ende bekam ich von 3 Teilnehmern ein positives Feedback, einer wünschte sich für das nächstes Mal etwas für den Rücken, eine weitere wollte etwas für ihren Halswirbel. Werde mir also etwas für die beiden überlegen.

Ach das tut so richtig gut! Kann jetzt ganz zufrieden ins Bett gehen.

Danke liebe Tara ... Om Tare Tu Tare Ture Soha ....

Sonntag, 14. Juni 2009

Mein grösstes Ärgernis und meine grösste Freude diese Woche

... das grösste Ärgernis diese Woche war für mich, dass ich das Gefühl nicht loswerde, zu stagnieren. Nichts geht so richtig vorwärts. Ich bin müde immer wieder aufs Neue zu kämpfen. Und ich bin müde, mich meinen Zielen zu widmen. Sinnkrise - mal wieder ...

Meine grösste Freude diese Woche war der Sieg der Grünen im Stuttgarter Gemeiknderat. Auch wenn es kaum an der Entscheidung Stuttgart 21 ändern wird, freue ich mich für den Denkzettel. Leider sind manche Politiker zu begriffsstutzig.

Gefreut hat mich auch das verlängerte Wochenende. Meine innere Schweinehündin hat erfolgreich meine Pläne durchkreuzt. Bis auf meinen neuen Blogbeitrag in meinem anderen Blog, den konnte ich wie geplant erarbeiten und einstellen

Ansonsten geniesse ich den ruhigen Abend ...