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Sonntag, 3. Mai 2009

Endlich ein bisschen zur Ruhe gekommen ...

.... pünktlich zum 1. Mai kam meine Nebenkostenabrechnung und leider mußte ich mich wieder ärgern. Die Kosten für einen Hauswart, der seinen Job nicht ordentlich macht, möchte ich ungern bezahlen. Und die Nachforderung übersteigt meinen finanziellen Spielraum. Also kurzerhand schriftlichen Kontakt mit der Hausverwaltung aufgenommen. Werde mal sehen was dabei rauskommt.

Und ich habe das tolle Wetter am Wochenende genossen und bin mal wieder in den Hohenheimer Park zum flanieren. Endlich wieder Frühling und alles Leben bricht hervor zu einer neuen Runde.

Die Temperaturen waren einmalig und im Park waren jede Menge Leute mit ihren Kindern. Erstkommunion war diesen Sonntag ja auch. Die Mädchen in ihren wunderschönen weißen Kleidern liefen ganz stolz herum. Und ich erinnerte mich plötzlich an meine Erstkommunion. Meine ersten Lackschuhe und mein weißes Kleid und der weiße Haarkranz. Oh war ich damals stolz. Ich bekam meine erste Armbanduhr und ich war so stolz darauf.

Die Sicht auf das Lavendel-Labyrinth lässt hier grüßen.

Wer einmal sich die Zeit genommen hat, dort durchzugehen stellt fest, daß der Weg über viele Umwege immer zur Mitte geht und dann wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Am See Quakte es lautstark. Und wie man sieht, die Frösche haben für Nachkommen gesorgt. Zu hunderten tummeln sich die Kaulquappen im See. Kinder schauten ihnen fasziniert zu. Die großen Kröten aalten sich inmitten im See und sie liessen sich die Sonne auf den Rücken brennen.


Und am anderen Ende vom See waren die Enten mit ihrem Nachwuchs unterwegs. Gut versteckt im Schilf.
Überall Idylle und friedliches Miteinander. Die Sonne strahlte warm und verstärkte die friedliche Stimmung noch.
Und ich gab mich einfach diesem Frieden hin und bei einer kleinen Meditation auf einer der Parkbänke hatte ich sie wieder - meine innere Mitte. Ich hoffe nur ich kann sie über die kommende hektische Zeit bei mir halten.

Samstag, 28. Februar 2009

Frühlingserwachen!

War das heute nicht ein schöner Tag?!
Nach den langen Wintermonaten, an denen man das Gefühl hatte, daß es kaum Tag wird, war heute endlich der erste richtig schöne milde Tag. Die Sonne strahlte, der Himmel leuchtete blau und die Temperaturen stimmten auch. Meine Stimmung hebte sich.

War heute auch fleissig unterwegs. Habe für's Wochenende eingekauft und einige Sachen in den anderen Keller geschafft. Während der Fahrt hatte ich mein Schiebedach offen. Ein Gefühl von Cabrio und dazu fetzige Musik hoben meine Stimmung.

Montag, 26. Januar 2009

Crazy Monday ...

Der Sonntag ging viel zu schnell rum und schwups ist schon wieder Montag!

Gestern war ich mit ner Freundin auf der Opti'09 in München, wo ich in die Welt der Optiker eingetaucht bin. Sehr interessant und aufschlußreich. Ich habe viel gelernt und ich konnte meine Freundin bei der Kontaktaufnahme mit den amerikanischen und asiatischen Ausstellern tatkräftig helfen. Als Übersetzerin, die sehr lange nicht mehr als solche tätig war, lief es einigermassen.

Wobei einige Asiaten kaum Englischkenntnisse hatten. Arme Kerlchen, müssen nach good old Germany auf die Messe und sollen verkaufen. Zu dumm, dass es hier kaum Deutsche gibt, die fliessend chinesisch sprechen.

Da ich meiner Freundin beim Aufbau eines Onlineshops helfe, war unser primäres Ziel, gute, schicke und preiswerte Ware zu finden. Wir haben dann den Stand von Jimmy Crystal entdeckt, der Accessoires mit echten Swarovski-Steinen besetzt. Oh man sind die schön! Einige sind zwar stark überladen, doch viele sehen einfach nur edel aus.

Wir haben uns sofort entschieden, ihn in den erlauchten Kreis unserer potentiellen Händler aufzunehmen und haben eine Testbestellung gemacht. Ziel ist es, herauszufinden, ob der Stil der Brillen hier überhaupt ankommt. Also für mich keine Frage! Mir gefallen sie, sofern nicht mit den niedlichen Swarovski-Steinchen überladen. Und am Ende des Tages, bekam ich von meiner Freundin sogar eine der Brillen geschenkt. Geil!

Und? Sieht sie nicht schön aus? Heute gleich mal ausgeführt und von Kollegen gleich mal ein "Wow" geerntet. Ein gutes Gefühl.

Samstag, 29. November 2008

Seminar mit Grunzlauten

Ich war heute auf einem tollen Qi Gong-Seminar, das ich von Freundinnen zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Bis ich dort ankam, war ich zwar fast erfroren, denn ich hatte eine Odysee hinter mir, weil die Wegbeschreibung doch sehr verwirrend war. Doch das Seminar hat mich für die Mühen entschädigt.

Der Seminarleiter ist ein Chinese, der nur chinesisch spricht, die Übersetzerin eine Chinesin, die schlecht deutsch spricht.Doch viel zu erklären gab es nicht, aufgrund meiner Erfahrung konnte ich vieles ableiten. Sein Ansatz, Qi Gong zu übermitteln, war für mich anfangs schon sehr gewöhnungsbedürftig und doch sehr interessant. Während beim klassischen Unterricht, die Schüler in Reih und Glied stehen und die Bewegungen dem Lehrer nachmachen und dann üben, geht hier der Lehrer davon aus, dass wir alle in der Lage sind, unsere innere Energie wachzurufen und den Körper der Energie folgen lassen. Ohne Kontrolle, das Ich wird ausgeblendet.

Nnnnnnnaja, da kamen schon ganz seltsam skurile Bewegungen heraus. Und ich bin mir nicht ganz sicher, ob das bei allen so ausgesehen hat, wie er sich das vorgestellt hatte. Doch das wird wohl ein ewiges Geheimnis für mich bleiben.

Mein Fuß hat natürlich rebellieren müssen, da fiel es mir schon schwer, meiner Energie zu folgen. Ein Schönes an dem heutigen Tag war, daß ich nette Leute kennengelernt habe. Doch darunter waren auch welche, die mir auf dem 2. Blick nicht ganz geheuer waren. Einer war dabei, kahlgeschoren, witziges Gesicht, der bei den Übungen immer grunzte und später in einen Obertongesang einstimmte. Oh man das konnte ich gar nicht gebrauchen, denn ich hatte damit zu schaffen, meiner Energie freien Lauf zu lassen und meinen Fußschmerz zu ignorieren. Sich dabei gleichzeitig meditativ im Freestyle zu bewegen, war schon etwas viel für mich und bedarf einiger Anstrenung. Hätte ich meiner Energie wirklich freien Lauf gelassen, dann hätte ich ihn nach etwa 10 Minunten am liebsten angebrüllt, er solle seine Klappe halten, doch das verbietet erstens meine gute Kinderstube und zweitens mein Karma

Die Stimmung war dennoch ruhig und friedlich und die Grunzlaute konnte ich letztendlich wegstecken. Kurz, ich konnte den Tag so richtig geniessen. Hab einiges mitnehmen können! Ein wunderschönes Geburtstagsgeschenk!

Und morgen geht's gleich weiter ...