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Donnerstag, 24. Dezember 2009

Frohe Weihnachten ...

... in Frieden und Besinnlichkeit im Kreise der Lieben

wünsche ich allen von ganzem Herzen!


Bildquelle: Pixelio Dieter Haugk

Samstag, 12. Dezember 2009

Es weihnachtet nun doch ...

... auch bei mir. Die vergangenen Tage und Wochen waren doch stressig. Im Büro muß noch kurz vor dem Jahresabschluß so einiges erledigt werden. Diese Woche wurde es dann doch spannend, als ich Hardware beschaffen sollte, kurz bevor unser Lager wegen Inventur schloß. Ich habe das nahezu Unmögliche geschafft, wobei mein Netzwerk mir den Rücken stärkte. Ohne die Kollegen aus den anderen Bereichen, hätten wir es nicht geschafft.

Um so schöner dann gestern, als meine Freundin und ich spontan auf den Esslinger Weihnachtsmarkt gingen. Wir beide kamen recht spät von der Arbeit. So kam es daß wir sehr spät auf dem Markt eintrafen. Aber genau das sollte sich für uns noch von Vorteil sein. Wir liefen durch den Markt und ich steuerte zu meinem obligatorischen Räuchermann hin.

Ich liebe es, insbesondere in der kalten Jahreszeit, zu räuchern. Dazu gehören Räucherware wie Weihrauch, Wurzeln und getrocknete Kräuter von bester Qualität dazu. Sie reinigen die Räume und befreien sie nicht nur von schlechten Gerüchen, sondern auch von schlechter Energie. Weihrauch wird seit Jahrhunderten in der Heilung verwendet. Und heute weiß man, wer während der Pest sich in Kirchen aufhielt, wurde nicht angesteckt. Weihrauch hat eine stark reinigende und desinfizierende Wirkung. Leider wurden vielen Menschen der Weihrauch von der Kirche vermiest. Teils durch schlechte Erlebnisse in Verbindung mit dem katholischen Glauben, teils durch den billigen und schlechten Weihrauch, der in den Kirchen verraucht wird. Ich schätze den warmen Geruch nach Orient. Doch es gibt ja auch noch viele andere Harze, die geräuchert werden können. Damam, Drachenblut, Kampher, getrockneten Salbei, Elemi etc. Je nach Geschmack.

Beim Räuchermann angekommen, habe ich meiner Freundin so einiges erzählt und die Händlerin hat so einiges auf die heisse Kohle gelegt. Die Düfte umgaben uns. Dann fragte ich nach der Ambercreme. Amber vom Amberbaum ist für mich ein natürliches Parfüm, das sehr sparsam verwendet werden sollte. Es gilt als aphrodisierend. Wir durften uns etwas hinters Ohr geben. Zu guter Letzt kam dann der Chef und ich kam mit ihm wieder ins Gespräch. Er zeigte uns noch so einige kleine Kostbarkeiten. Und weil der Markt bereits begann zu schliessen, hatten wir Ruhe und Muse. Der Plausch war so angregend! Er erzählte was er von den einzelnen Mittelchen wußte, ich erzählte ihm etwas von altem Wein, guten Gewürzen und etwas von Steinen. Fast eine Stunde haben wir geplaudert, der geplante Glühwein fiel aus. Meine Freundin war beeindruckt von der Vielfalt. So gingen wir langsam zurück zum Auto und genossen die Lichter der Weihnachtsdekoration.

Kurzer Besuch mit einem Entschluß: ich muß nochmal hin!!

Sonntag, 6. Dezember 2009

Gedanken zum Minarettverbot in der Schweiz

Der Volksentscheid der Schweizer zum Bau von Minaretten in der Schweiz erregt die Gemüter. Ich mache mir auch Gedanken und zwar über mich selbst. Denn ich frage mich, ob ich gegen Muslime Vorurteile habe.

Ich schätze die Weisheit der Sufis und die der islamischen Mystik. Doch die Auslegungen des Koran mancher Imame machen mir Sorge. Auch meine persönlichen Erfahrungen mit Muslimen sind zwiespältig. Ich habe so manchen weltoffenen Muslimen getroffen, mit dem ich rege Diskussionen geführt habe – bis heute. Aber ich traf auch Muslimen, die jedes Klischee bedienten, die gerade im Umlauf sind. Leider sind diese Begegnungen in meinem persönlichen Umfeld gerade die Mehrheit. Dennoch bin ich der Meinung, jeder soll nach seinen Glauben leben können. Doch ich möchte in meiner Heimat keinen Muezzin hören.

Nach den Reaktionen der Türkei auf das Ergebnis frage ich mich, wie es die muslimisch Welt mit der christlichen Kirche hält. Und meine Suche bringt Ergebnisse, die mich teils erstaunen, teils schockieren.

Die Türken empören sich und werfen den Schweizern Rassismus und Faschismus vor. Offiziell herrscht in der Türkei Religionsfreiheit, doch Kirchenbau ist in der Türkei ein Staatsmonopol. Kirchen können renoviert werden, wobei sie dann zu Museen erklärt werden und dann kein Kreuz tragen dürfen. Christen können sich in Vereinen organisieren. Bibeln und christliche Traktate dürfen jedoch nicht verteilt werden, christliche Straßenfeste und Prozessionen sind verboten. Kirchen dürfen in der Türkei gebaut, aber Kirchtürme sind dabei nicht vorgesehen.

Saudi-Arabien versteht sich als Heimat des Islam. Dort sind das Tragen von Kruzifixe, das Lesen der Bibel sowie christliche Gottesdienste verboten. Eine Konversion zum Christentum wird mit dem Tod bedroht. Saudi Arabien betrachtet den Koran als ihre Verfassung und die Scharia als ihr Gesetzbuch.. Das ist ihr gutes Recht. Doch dann sollen sie die Entscheidung der Schweizer ebenfalls respektieren.

In Ägypten werden christliche Kopten benachteiligt, obwohl es formal Religionsfreiheit gibt. Auch hier ist die Scharia Grundlage der Rechtsprechung. Die Spannungen zwischen den Kopten und Muslimen nehmen zu. Kirchen dürfen nur mit Dekret des ägyptischen Präsidenten gebaut werden. Bislang beschränkt sich der Streit jedoch darauf, ob die Kirchenglocken lauter sein dürfen als der Ruf des Muezzins. Auch sie sehen das Minarettverbot als eine Beleidigung aller Muslime an.

In Indonesien sieht es ähnlich aus, wo Christen und Buddhisten zunehmend bedrängt werden. Zwar steht die Religionsfreiheit auf dem Papier, doch der Islamisierung wird nichts entgegengesetzt. Baugenehmigungen von Kirchen sind nahezu unmöglich.

In Marokko ist die christliche Kirche anerkannt und die Religionsfreiheit garantiert. Aber das Läuten von Kirchenglocken ist verboten. Jedoch hat seit 2001 mit dem Irak-Krieg die Missionierung durch amerikanische Missionare zugenommen.

Die Entscheidung der Schweizer spiegelt die Angst vor dem islamischen Fundamentalismus wider. Nach dem 11. September 2001 hat das Bild des Islam Schaden genommen. Das kann und will die islamische Welt nicht verstehen. Die intolerante Auslegung des Koran und der Scharia setzt dem Islam eine Fratze auf, die er nicht verdient hat.

Mir macht das Säbelrasseln und Kampfgeschrei der islamischen Fundamentalisten Sorge. Solange die islamische Welt der Gewalt seiner fundamentalistischen Muslime nichts entgegensetzt und solange sie nicht toleranter gegenüber anderen Religionen agiert, wird auch die westliche Welt nicht einen Schritt weiter in Richtung Integration gehen.


Nimmt man nämlich den Religionen alles Beiwerk und alle Rituale fort bleibt die Essenz. Und die Essenz aller Religionen ist immer das eine: Liebe.

Montag, 30. November 2009

Erster Schleier: Wer und Was bin ich?

Das Hörbuch "Die 7 Schleier vor der Wahrheit" hab ich fertig gehört, um es wieder von vorne anzufangen, doch dieses Mal ganz langsam. Das was ich da gehört habe, ist mir einerseits so vertraut und andererseits kommt mir das eine oder andere so weit entfernt vor.

Dieses Mal werde ich die eine oder andere Frage in meine tägliche Meditation einfließen lassen. Der Anfang macht die Frage: "Wer oder Was bin ich?"

Die Frage wirft mich frontal auf mich selbst zurück. Der innere Beobachter stellt sich ein und ich spüre ein Etwas, das durch ein paar Augen schaut. Ich spüre meinen Körper sehr intensiv, Gedanken tauchen auf und wieder ab. Gefühle kommen und gehen.
Das "Wer bin ich" kann nicht mit Worten erfasst werden. Es mit Worten beschreiben zu wollen, gelingt nicht, denn Worte sind unzulänglich.

Das Beste was mir zu dieser Frage einfällt ist "BewußtSein". Ich bin mir meines Körpers, meines Denkens und Fühlens bewusst. Mein ganzes Dasein erscheint mir wie ein gigantisches Wunder und dennoch fühle ich mich wie ein Sandkorn in der Wüste. Einzigartig und doch unter Gleichen im Strom des Lebens. Getrieben von meinen Gefühlen, Wünschen und Sehnsüchten. Nichts geschieht durch Zufall, alles hat seine Ursache und seinen Grund. Diese Wahrheit kann besonders schmerzlich sein, denn oft rufen wir bei Schicksalschlägen nach dem Warum.

Ich bin eine Frau, die frei durch das Leben geht. Mit Konventionen bricht und sich dabei nicht immer sicher fühlt. Einsamkeit ist manchmal gewünscht und manchmal eine Last. Das Alleinesein macht ihr zuweilen Angst und stellt ihr Vertrauen in das Leben an sich auf eine harte Probe. Dann begleitet sie wieder die Gewissheit, dass sie nie alleine sein wird. Dann spürt sie ihr Eins sein mit dem All.

Montag, 23. November 2009

Der Weg zur Wahrheit führt durch sieben Illusionen - ein tolles Hörbuch

Zum Lesen komm ich zur Zeit kaum, der Tag ist voll durchgeplant. Job und Nebentätigkeit nehmen meinen ganzen Raum ein. Doch wenn ich im Auto sitze, höre ich mittlerweile Hörbücher, und das mit Genuss. Über das Internet gekauft und heruntergeladen, ist das mittlerweile auch ein kostengünstiges Vergnügen.


Beim letzten Stöbern bin ich auf das Buch "Die 7 Schleier vor der Wahrheit" von Rüdiger Schache gestossen.

In sehr gut verständlicher Sprache erläutert Rüdiger Schache die 7 großen Illusionen, die uns daran hindern unseren Lebensplan zu leben. Die Übungen sind einfach und genial. Sie erinnern mich stark an den zenbuddhistischen Weg, wobei im Buch selber nichts dazu erwähnt wird.


Er beschreibt das Zusammenwirken der inneren Kräfte und wie wir aus unserem inneren Teufelskreis der 7 Schleier entkommen können. Dabei sind "nur" 7 Schritte notwendig, die jedoch geübt und verstanden werden wollen.


Das Hörbuch gibt mir viele Anregungen für mein eigenes Leben und für meine Seminare.
Kann ich nur jedem empfehlen!

Montag, 16. November 2009

Google weiss was YodaL braucht!

Hab soeben bei Barbarella ein Stöckchen entdeckt, das ich sofort aufgenommen habe. Bin beim Lesen neugierig geworden was Google zu mir sagt.

Hier nun meine Ergebnisse live abgeschrieben und sofort kommentiert:



  1. YodaL braucht eine Gastfamilie
    3D Smileys nö! Erstens ist meine Wohnung zu klein, zweitens will ich ausziehen!!
  2. YodaL braucht wieder ein Alibi,
    wozu 3D Smileys und was heisst hier wieder=?

  3. YodaL braucht nicht viel Zeit
    3D Smileys brauch ich wirklich nicht! .... Für was eigentlich? hab zu viel zu tun!
  4. YodaL braucht Eure Hilfe!!!!!!! Bitte, lasst sie nicht allein!!!!! Bitte dringend!!!!!
    3D Smileys jetzt wird's a bissl unheimlich. Mein täglicher Hilferuf ans Universum!
  5. YodaL braucht Hilfe! YodaL's Pflegestelle schreibt: YodaL ist bei uns nicht an der richtigen Stelle, sie braucht mehr Zuwendung
    3D Smileysschon wieder?! Hab zwar keine Pflegestelle, aber Zuwendung brauch ich!
  6. YodaL braucht. 76 m² 1.645€/m² 3 Zimmer
    3D Smileys Kann ich bis auf den Preis unterschreiben, der ist für mein Konto zu hoch!
  7. YodaL braucht er ganz dringend, das ist für Balu im Moment der allerbeste Platz
    3D Smileys Wer ist "er" und wo ist Balu?
  8. YodaL braucht jetzt etwas länger
    3D Smileys klar, berücksichtigt man Punkt 3 in Verbindung mit meinen ToDo's
  9. YodaL braucht keine Einladung, um die neue Ernte zu probieren
    3D Smileys ich finde den Weg auch alleine zur Weinprobe...
  10. YodaL braucht ein solches Buch nicht,
    3D Smileys höre momentan lieber Hörbücher ...

.... wer es nachprüfen will, muß hier meinen richtigen Namen kennen!

Schei..... gelaufe!

Habe heute eine witzige Entdeckung gemacht!

Audi hat auf der IAA seinen E-Tron vorgestellt, mit allem Drum und Dran. Sogar ein kostenloses Playstationspiel gibt's damit.Für die Präsentation haben sie sich sehr viel Mühe gegeben. Nur bei der Namensgebung haben sie doch geschlampert.

Étron ist der französische Ausdruck für Scheiße.
Doch da ist Audi ja nicht allein. Es gibt genug Automobilhersteller, die jede Menge Geld für Namen ausgeben, die letztendlich in die Hose gehen.Ein
Artikel bei Freenet zeigt die witzigsten Fehlgriffe!
Wenn ich schon Marketingfachleute mit viel Geld beauftrage, einen passenden Namen für ein neues Produkt zu finden, sollen sollte Doppeldeutungen ausgeschlossen sein. Aber dann hätten wir weniger zu lachen.

Montag, 9. November 2009

Kindheitserinnerung

Als ich heute abend nach Hause fuhr, bin ich an einer Gruppe von Eltern mit Kindern vorbeigefahren, die leuchtende Laternen trugen.

Vor meinem geistigen Auge sah ich dann ein kleines Mädchen, das zusammen mit ihrer Mutter und einer riesigen Mondlaterne durch eine dunkle Strasse spazierenging. Jedes Jahr freute sich das kleine Mädchen darauf, denn dann konnte sie für einen Moment ihre Mutter ganz für sich alleine haben und ihr erzählen was sie sich vom Christkind wünscht. "Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne...." singend gingen die beiden durch die Gassen spazieren. Auf die riesige Laterne, mit dem Mond auf der einen und der Sonne auf der anderen Seite, war das Mädchen mächtig stolz. Mama und sie gingen singend durch die sternenklaren Nacht. "Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Dort oben leuchten die Sterne und unten da leuchten wir...."

Und plötzlich war es passiert, die schöne Laterne fing Feuer. Schnell löschte die Mutter das Feuer. Zwar rettete sie einen großen Teil der Laterne, aber für das Mädchen brach in diesem Moment ihre kleine Welt zusammen. Im nächsten Jahr gab es eine neue Laterne, aber es war nicht mehr dieselbe und erst viele viele Jahre später fand sie eine Laterne, die der ihren verblüffend ähnelte. Doch da war für das Mädchen, das jetzt eine junge Frau war, die Zeit des Laternelaufens zu Sankt Martin längst vorbei.

Noch heute freue ich mich darüber, daß der Brauch weiterlebt und ich freue mich für jedes kleine Kind, das abends mit seinen Eltern durch die dunklen Strassen geht, voller Seligkeit "Laterne, Laterne ..." singt und seiner Mutter oder seinem Vater erzählt was es sich vom Christkind wünscht.


Sankt-Martin-Laterne-2

Sonntag, 1. November 2009

Die Kellerkinder und eine überraschende Begegnung

Ich war gestern in einem äußerst interessanten Vortrag über die Kellerkinder. Erfahren habe ich von dem Vortrag über Barbarella. Ihr Blogbeitrag machte mich neugierig und ich besuchte den Internetauftritt des Galli-Theaters. Trotz Freitagsstress hab ich es doch tatsächlich geschafft, Mütterlein abzuholen und rechtzeitig zum Vortrag zu kommen. Die Anzahl der Besucher hielt sich extrem in Grenzen. Die Werbung war halt eben etwas schwach. Dort angekommen, fragte die Referentin mich, wie ich von dem Vortrag erfahren hätte und ich erzählte ihr von Barbarellas Blog. Neben mir stand eine Frau die lächelte und mir freudestrahlend mitteilte, sie sei Barbarella. Ich stellte mich dann mit YodaL vor und wir begrüssten uns auf das herzlichste. Das Gesicht der Referentin entglitt förmlich, sie verstand die Welt nicht mehr. Man sah ihrem Gesicht an, dass ihr Weltbild soeben zu tiefst erschüttert wurde.

Nun zum Vortrag, der eigentlich einen Einstieg zu einem Workshop bildete. Doch an diesem Wochenende hatte ich keine Zeit für den Workshop, so blieb es für mich beim Vortrag.

Ich hab ja schon mehrere Weiterbildungsmaßnahmen bezüglich Kommunikation besucht. Daher war mir die Idee der Kellerkinder nicht ganz unbekannt, doch so richtig wusste ich nichts darüber.

Die Kellerkinder sind 7 archetypischen Emotionen, die in jedem Menschen verankert sind, jedoch in der Kindheit durch Erziehung in den Keller gesperrt wurden. Doch die Emotionen sind ja nicht weg, sondern lediglich unterdrückt. Und wie das so mit den Emotionen ist, die unterdrückt werden, sie drängen dennoch immer wieder nach oben und überrumpeln uns im Alltag.

Diese 7 Energiemuster wurden in Form von folgenden Charakteren dargestellt.

  1. Die Tranfunzel
    Sie fühlt sich in ihrer Duftglocke wohl, sitzt gerne vor dem Fernseher, versteht wenig, hat jedoch für sehr vieles Verständnis und ihr Lieblingssatz ist „Jetzt machen wir es uns gemütlich“. In ihrer erlösten Form hat sie die Energie der Intuition

  2. Der Fetzer
    Er ist kantig, fühlt sich leicht angegriffen, ist aggressiv und oft zornig. Jede Minute ist verplant. Er ist schlagfertig und teilt gerne aus, kann aber nicht viel einstecken. In ihrer erlösten Form ist es die Tatkraft.

  3. Das Lästermaul
    Sie lästert gern über andere, ist schnell erregt aber letztendlich feige. Sie will ständig Aufmerksamkeit. Sie ist stets bemüht äußerlich jung zu bleiben und altert doch schnell weg. In ihrer erlösten Form ist es die Menschenkenntnis.

  4. Der Großkotz
    Er stellt stets seine Kompetenz zu Schau, ist ein Wichtigtuer, der andere stets belehrt. Er nimmt sich wichtig und erzählt gerne Geschichten, in denen er der Held ist. In ihrer erlösten Form ist es die Weisheit.

  5. Das Flittchen
    Das Lebensmotto des Flittchens ist „Berühren und berührt werden“. Sie flirtet gerne, ist neugierig und will alles ausprobieren, wobei sie Angst vor den Konsequenzen hat. In ihrer erlösten Form ist es die Lebensfreude.

  6. Der Geizhals
    Er will das Leben nicht leben, sondern berechnen. Er rechnet und berechnet alles. Er kann nicht loslassen und lebt daher in einem Panzer. Das Weltbild des Geizhals ist voller moralischer Gesetzen, die andere befolgen müssen. Er braucht Sicherheit, daher rafft er alles an sich. In ihrer erlösten Form ist es die Ordnungsliebe.

  7. Binnix
    Er ist neidisch und eifersüchtig, hat ein sehr starkes Minderwertigkeitsgefühl, das er durch Rauschzustände kompenisert. Anderen geht es aus seiner Sicht immer besser. Der Binnix will immer Mitleid erregen und er flieht in geheime Phantasiewelten. In ihrer erlösten Form ist es die Lebensfreude.

Werden diese Energiemuster mal aus dem Keller gelassen, dann sind sie wild und ungezügelt. Es liegt nun an jedem einzelnen, diese Kellerkinder zu erziehen bzw. zu kanalisieren, damit sie erlöst werden.

Die Referentin hat uns diese Energiemuster in ihren Facetten perfekt vorgespielt. Da wir eine überschaubare Gruppe waren, kam es immer wieder zu angeregten Zwischengesprächen. Der Vortrag sollte uns jene Energien bewusst machen, mit denen wir in Resonanz getreten sind.

Tja, eigentlich hab ich mich irgendwie überall wiederentdeckt. Die Tranfunzel hatte bei mir jedoch die stärkste Resonanz ausgelöst. Doch ich bin zuversichtlich, denn ich spüre dabei auch meine Intuition. Werde mir mal den Workshop für 2010 einplanen. Zur Einstimmung habe ich mir ein kleines Buch, eine CD und ein Kartenset mitgenommen. Sehr spannend ...