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Montag, 16. November 2009

Schei..... gelaufe!

Habe heute eine witzige Entdeckung gemacht!

Audi hat auf der IAA seinen E-Tron vorgestellt, mit allem Drum und Dran. Sogar ein kostenloses Playstationspiel gibt's damit.Für die Präsentation haben sie sich sehr viel Mühe gegeben. Nur bei der Namensgebung haben sie doch geschlampert.

Étron ist der französische Ausdruck für Scheiße.
Doch da ist Audi ja nicht allein. Es gibt genug Automobilhersteller, die jede Menge Geld für Namen ausgeben, die letztendlich in die Hose gehen.Ein
Artikel bei Freenet zeigt die witzigsten Fehlgriffe!
Wenn ich schon Marketingfachleute mit viel Geld beauftrage, einen passenden Namen für ein neues Produkt zu finden, sollen sollte Doppeldeutungen ausgeschlossen sein. Aber dann hätten wir weniger zu lachen.

Montag, 9. November 2009

Kindheitserinnerung

Als ich heute abend nach Hause fuhr, bin ich an einer Gruppe von Eltern mit Kindern vorbeigefahren, die leuchtende Laternen trugen.

Vor meinem geistigen Auge sah ich dann ein kleines Mädchen, das zusammen mit ihrer Mutter und einer riesigen Mondlaterne durch eine dunkle Strasse spazierenging. Jedes Jahr freute sich das kleine Mädchen darauf, denn dann konnte sie für einen Moment ihre Mutter ganz für sich alleine haben und ihr erzählen was sie sich vom Christkind wünscht. "Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne...." singend gingen die beiden durch die Gassen spazieren. Auf die riesige Laterne, mit dem Mond auf der einen und der Sonne auf der anderen Seite, war das Mädchen mächtig stolz. Mama und sie gingen singend durch die sternenklaren Nacht. "Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Dort oben leuchten die Sterne und unten da leuchten wir...."

Und plötzlich war es passiert, die schöne Laterne fing Feuer. Schnell löschte die Mutter das Feuer. Zwar rettete sie einen großen Teil der Laterne, aber für das Mädchen brach in diesem Moment ihre kleine Welt zusammen. Im nächsten Jahr gab es eine neue Laterne, aber es war nicht mehr dieselbe und erst viele viele Jahre später fand sie eine Laterne, die der ihren verblüffend ähnelte. Doch da war für das Mädchen, das jetzt eine junge Frau war, die Zeit des Laternelaufens zu Sankt Martin längst vorbei.

Noch heute freue ich mich darüber, daß der Brauch weiterlebt und ich freue mich für jedes kleine Kind, das abends mit seinen Eltern durch die dunklen Strassen geht, voller Seligkeit "Laterne, Laterne ..." singt und seiner Mutter oder seinem Vater erzählt was es sich vom Christkind wünscht.


Sankt-Martin-Laterne-2

Sonntag, 1. November 2009

Die Kellerkinder und eine überraschende Begegnung

Ich war gestern in einem äußerst interessanten Vortrag über die Kellerkinder. Erfahren habe ich von dem Vortrag über Barbarella. Ihr Blogbeitrag machte mich neugierig und ich besuchte den Internetauftritt des Galli-Theaters. Trotz Freitagsstress hab ich es doch tatsächlich geschafft, Mütterlein abzuholen und rechtzeitig zum Vortrag zu kommen. Die Anzahl der Besucher hielt sich extrem in Grenzen. Die Werbung war halt eben etwas schwach. Dort angekommen, fragte die Referentin mich, wie ich von dem Vortrag erfahren hätte und ich erzählte ihr von Barbarellas Blog. Neben mir stand eine Frau die lächelte und mir freudestrahlend mitteilte, sie sei Barbarella. Ich stellte mich dann mit YodaL vor und wir begrüssten uns auf das herzlichste. Das Gesicht der Referentin entglitt förmlich, sie verstand die Welt nicht mehr. Man sah ihrem Gesicht an, dass ihr Weltbild soeben zu tiefst erschüttert wurde.

Nun zum Vortrag, der eigentlich einen Einstieg zu einem Workshop bildete. Doch an diesem Wochenende hatte ich keine Zeit für den Workshop, so blieb es für mich beim Vortrag.

Ich hab ja schon mehrere Weiterbildungsmaßnahmen bezüglich Kommunikation besucht. Daher war mir die Idee der Kellerkinder nicht ganz unbekannt, doch so richtig wusste ich nichts darüber.

Die Kellerkinder sind 7 archetypischen Emotionen, die in jedem Menschen verankert sind, jedoch in der Kindheit durch Erziehung in den Keller gesperrt wurden. Doch die Emotionen sind ja nicht weg, sondern lediglich unterdrückt. Und wie das so mit den Emotionen ist, die unterdrückt werden, sie drängen dennoch immer wieder nach oben und überrumpeln uns im Alltag.

Diese 7 Energiemuster wurden in Form von folgenden Charakteren dargestellt.

  1. Die Tranfunzel
    Sie fühlt sich in ihrer Duftglocke wohl, sitzt gerne vor dem Fernseher, versteht wenig, hat jedoch für sehr vieles Verständnis und ihr Lieblingssatz ist „Jetzt machen wir es uns gemütlich“. In ihrer erlösten Form hat sie die Energie der Intuition

  2. Der Fetzer
    Er ist kantig, fühlt sich leicht angegriffen, ist aggressiv und oft zornig. Jede Minute ist verplant. Er ist schlagfertig und teilt gerne aus, kann aber nicht viel einstecken. In ihrer erlösten Form ist es die Tatkraft.

  3. Das Lästermaul
    Sie lästert gern über andere, ist schnell erregt aber letztendlich feige. Sie will ständig Aufmerksamkeit. Sie ist stets bemüht äußerlich jung zu bleiben und altert doch schnell weg. In ihrer erlösten Form ist es die Menschenkenntnis.

  4. Der Großkotz
    Er stellt stets seine Kompetenz zu Schau, ist ein Wichtigtuer, der andere stets belehrt. Er nimmt sich wichtig und erzählt gerne Geschichten, in denen er der Held ist. In ihrer erlösten Form ist es die Weisheit.

  5. Das Flittchen
    Das Lebensmotto des Flittchens ist „Berühren und berührt werden“. Sie flirtet gerne, ist neugierig und will alles ausprobieren, wobei sie Angst vor den Konsequenzen hat. In ihrer erlösten Form ist es die Lebensfreude.

  6. Der Geizhals
    Er will das Leben nicht leben, sondern berechnen. Er rechnet und berechnet alles. Er kann nicht loslassen und lebt daher in einem Panzer. Das Weltbild des Geizhals ist voller moralischer Gesetzen, die andere befolgen müssen. Er braucht Sicherheit, daher rafft er alles an sich. In ihrer erlösten Form ist es die Ordnungsliebe.

  7. Binnix
    Er ist neidisch und eifersüchtig, hat ein sehr starkes Minderwertigkeitsgefühl, das er durch Rauschzustände kompenisert. Anderen geht es aus seiner Sicht immer besser. Der Binnix will immer Mitleid erregen und er flieht in geheime Phantasiewelten. In ihrer erlösten Form ist es die Lebensfreude.

Werden diese Energiemuster mal aus dem Keller gelassen, dann sind sie wild und ungezügelt. Es liegt nun an jedem einzelnen, diese Kellerkinder zu erziehen bzw. zu kanalisieren, damit sie erlöst werden.

Die Referentin hat uns diese Energiemuster in ihren Facetten perfekt vorgespielt. Da wir eine überschaubare Gruppe waren, kam es immer wieder zu angeregten Zwischengesprächen. Der Vortrag sollte uns jene Energien bewusst machen, mit denen wir in Resonanz getreten sind.

Tja, eigentlich hab ich mich irgendwie überall wiederentdeckt. Die Tranfunzel hatte bei mir jedoch die stärkste Resonanz ausgelöst. Doch ich bin zuversichtlich, denn ich spüre dabei auch meine Intuition. Werde mir mal den Workshop für 2010 einplanen. Zur Einstimmung habe ich mir ein kleines Buch, eine CD und ein Kartenset mitgenommen. Sehr spannend ...

Dienstag, 27. Oktober 2009

Halloween lässt grüssen ....

... mit tollen Fotos, so richtig zum Gruseln! Einfach mal draufklicken!



http://blog.webshots.com/

Riesenfreude!

So kann's gehen! Vergangenen Freitag hatte ich nen Riesenfrust.

Gestern abend fand ich in meinem eMail-Briefkasten meinen inoffiziellen Steuerbescheid. Der machte mich richtig froh!
So schnell hatte ich den gar nicht erwartet! Wenn der so bestätigt wird, gibt es ein großes Aufatmen.

Einen lieben Dank an die guten Geister!
Hier gibt es weitere Smilies

Freitag, 23. Oktober 2009

Freitagsfrust

Wieder ist eine Woche rum, voller Stress, jede Menge Arbeit und jede Menge Termine, aber auch mit Erfolgen. Dennoch will sich keine Freude einstellen. Irgendwie fühle ich mich momentan vom Leben verraten.

Das ewige Auf und Ab geht mir auf den Zeiger. Ich engagiere mich und reiss mir den Allerwertesten auf, doch ich hab das Gefühl auf der Strecke zu bleiben. 3 Schritte vor und 2 zurück. Ich weiß ja, ein chinesisches Sprichwort sagt: "Fürchte dich nicht vor dem langsam Gehen, sondern vor dem Stehenbleiben." Hilft mir aber nicht weiter!

Von außen betrachtet, habe ich alles was ich brauche, eine Wohnung, ein Auto, Computer, Fernseher, Telefon, einen Job und drei Mahlzeiten am Tag, doch mein Alltag fühlt sich momentan grau in grau an. Die kleinen Fluchten bezahle ich teuer. Menschen um mich herum brauchen dringend Hilfe und das was ich geben kann ist unzureichend. Alles was deine Lieben und dich weiterbringen könnte, kostet Geld, das ich nicht habe. Jene, die ihr Leben lang gearbeitet und für andere da waren, bekommen im Alter nicht mal das Notwendigste, während die Banker schon wieder ihre "Messer wetzen", um ihren nächsten Boni pokern und dabei über Leichen gehen.

Wo sind sie geblieben die Feen, die Engel und all die guten Geistern? *seufz*


Sonntag, 18. Oktober 2009

Wochenende mit einem guten Abschluss

Endlich hab ich es geschafft! Meine Ablage ist soweit auf dem Laufenden, alte Belege geshreddert und das Grundsatzprogramm meiner BR-Fraktion zusammengefasst - bin immer noch nicht zufrieden *grins* Der Sonntag war arbeitsreich und endete mit einem schönen warmen, nach Rosen duftendem Bad.

Dabei hab ich total vergessen, daß heute Sport-Tag mit meiner Freundin war. *hmpf* Da werde ich morgen Abbitte leisten müssen. Hab ne verdammt kurze Nacht vor mir, morgen früh um 7:30 - mich muß der Teufel geritten haben - hab ich Krankengymnastik.

Toller Wochenanfang! Wenigstens darf ich danach noch etwas mit ner Fangopackung kuscheln.... Könnt mir auch was besseres zum kuscheln vorstellen.

Gute Nacht!

Samstag, 10. Oktober 2009

Wochenende und Regen



awesome rain
from versa on Vimeo.



Endlich Wochenende! Hab mir einiges vorgenommen und bin auch auf nem guten Weg. Trotzdem bin ich mal wieder ein wenig abgeschweift und durchs WWW gesurft. Dabei hab ich dieses kleine Video entdeckt, das exakt meine gegenwärtige Stimmung widerspiegelt.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Das Leben kann schon sehr fürsorglich sein!


Eigentlich wollte ich dieses Wochenende meine längst überfällige Steuererklärung fertig machen. Doch am frühen Freitagabend meldeten sich erste Kopfschmerzen und kündigten ein weniger freudiges Wochenende an. Das kleine Meeting bei einer Freundin, die für unsere Betriebsratsfraktion einen Flyer gestalten soll, verlief sehr angenehm und sehr konstruktiv. Ich bin davon überzeugt, das wird ein voller Erfolg.

Danach bin ich noch auf die Schnelle das Nötigste einkaufen gegangen. Ich freute mich bereits auf meine Couch, als mich der Anruf vom FitnessCenter erreichte, das mich für Samstag für eine kurzfristige Qi Gong-Stunde buchte. Klar hab ich zugesagt, macht mir ja auch tierisch Spaß und ich verdiene auch ne Kleinigkeit.

Kaum zu Hause angekommen, entdeckte ich zwischen meinen eMails einen Auftrag als MysteryShopper. Gleich mal zugesagt, hilft ja mein finanzielles Defizit ausgleichen. Wird bestimmt wieder spannend.

Am Samstag bin ich recht frisch aufgestanden und zu meiner Unterrichtsstunde, die auch sehr gut verlief. Am Nachmittag kamen aber meine Kopfschmerzen mit voller Wucht zurück und zu allem Übel nur eine einzige Kopfschmerztablette im Haus.

Der Sonntag war geprägt von Kopf- und Rückenschmerzen. Mütterlein verwöhnte mich mit einer tollen Rückenmassage und ich mich mit einem Nachmittag im Bett. Am frühen Abend wachte ich auf, mit klarem und schmerzfreiem Kopf. Halleluja! Dann kam ein Anruf von einem Markforschungsinstitut, das mich zum Kaffeetesten einlud. Gegen einen kleinen Obulus.

Nächste Woche wird also wieder spannend und etwas turbulent, doch sie bringt mir ein kleines Taschengeld. Und wenn meine Steuererklärung endlich beim Finanzamt ist, kommt noch ein grösseres Taschengeld hinzu.